Wieder ein Sieg! Bestes Faltrad beim Klapprad Klemens.
August 04, 2025
Frankfurter Allgemeine, Red Dot, Design und Innovation – jetzt die Klemens-Spezialität 🤓
Klapprad Klemens ist eine unbestrittene Größe in der Welt der Falträder. In seinem umfangreichen Blog testet er regelmäßig alle Arten von Falträdern ausführlich und vergleicht sie, um einen klaren Sieger zu küren. Ratet mal, wer 2025 gewonnen hat?
Hier ist alles, was Klemens in seiner Rezension angemerkt hat:
Für meinen Test des Faltrads habe ich mir das Ahooga A-Max genauer angesehen und es mehrere Tage lang ausgiebig getestet. Erfahren Sie in meinem Testbericht, wie sich das Ahooga A-Max im Test geschlagen hat, welche technischen Daten es bietet, meine Erfahrungen mit dem 20-Zoll-Faltrad und ob es mit meinem vorherigen Testsieger mithalten kann. Außerdem präsentiere ich Ihnen einen Preisvergleich und einen detaillierten Testbericht des Ahooga A-Max.
Das Wichtigste in Kürze
Der Ahooga A-Max erzielte im Test ein sehr gutes Ergebnis und erhielt von mir eine Bewertung von 8,1 von 10 möglichen Punkten.
Das Faltrad punktet am meisten in den Kategorien Qualität und Verarbeitung. Es macht außerdem unglaublich viel Spaß, damit zu fahren, und lässt sich sehr kompakt zusammenfalten.
Der A-Max von Ahooga ist ein Allrounder, der sich sowohl für den täglichen Arbeitsweg als auch für längere Strecken an Wochenenden und Feiertagen eignet.
Der Faltmechanismus ist einzigartig konstruiert. Zusammengeklappt steht das Ahooga A-Max besser und sicherer als jedes andere Faltrad in meinem Test.
Ich empfehle das A-Max für Touren von 2 bis 30 Kilometern auf Radwegen, Straßen und sogar Feldwegen. Das Faltrad ist aktuell beim Hersteller * für 1.699,00 € erhältlich (Stand: 28. Juli 2025).
Das 20-Zoll-Faltrad Ahooga A-Max im Test
Der Ahooga-Schriftzug am Rahmen des A-Max – das Faltrad fiel mir in Berlin sofort ins Auge.
Als ich vor drei Wochen auf der Rave the Planet in Berlin war , fiel mir ein besonderes Faltrad auf – das Ahooga A-Max. Ich kam sofort mit dem Besitzer ins Gespräch, und wie es der Zufall wollte, war Stuart der Vertriebsleiter von Ahooga für die DACH-Region. Er bot mir die Möglichkeit, das Ahooga A-Max ausgiebig zu testen. Und er hielt Wort – innerhalb einer Woche stand das A-Max vor meiner Tür und ich konnte mit meinem Test beginnen.
An dieser Stelle möchte ich betonen, dass ich den A-Max zwar erhalten habe, der Hersteller aber keinerlei Einfluss auf den Inhalt meines Testberichts hat. Das ist mir bei meinen Tests stets sehr wichtig, denn nur so kann ich Ihnen unabhängige und objektive Informationen bieten.
Aber nun legen wir los. Zuerst stelle ich Ihnen die technischen Daten und Funktionen des Ahooga A-Max vor, teilweise ergänzt durch meine persönlichen Testerfahrungen. Anschließend präsentiere ich Ihnen einen Preisvergleich und meinen ausführlichen Testbericht. Zum Schluss beantworte ich einige wichtige Fragen zu meinem Testbericht und zum Ahooga A-Max.
1. Die Räder, Bremsen und die Federung
Schwalbe Billy Bonkers Reifen in 20 Zoll Breite mit Reflektoren und hydraulischen Scheibenbremsen – hier getestet am Ahooga A-Max in Berlin
Das Ahooga A-Max fährt auf 20-Zoll-Rädern mit 2 Zoll breiten Schwalbe Billy Bonkers Reifen – und die haben mich bei meiner Testfahrt wirklich beeindruckt. Auf Radwegen fährt sich das Faltrad geschmeidig und stabil, meistert aber auch kleine Kopfsteinpflaster souverän. Selbst auf Schotterwegen kommt man noch gut voran, doch wie bei fast allen Falträdern ist auf losem, feinem Sand Schluss. Die Reifen vermitteln ein sportliches und gleichzeitig komfortables Fahrgefühl. Sie bieten guten Grip, auch bei Nässe, und ich hatte nie das Gefühl, dass mir das Rad unter den Füßen wegrutscht.
Bei den Bremsen setzt Ahooga auf hydraulische Scheibenbremsen von Shimano. Im Vergleich zu mechanischen Scheibenbremsen oder herkömmlichen Felgenbremsen sind diese schlichtweg die bessere Wahl. Sie bieten kraftvollen Grip, präzise Dosierbarkeit und funktionieren selbst bei Regen oder bergab hervorragend. Auch bei meiner Testfahrt im Nassen war die Bremsleistung exzellent.
Die A-Max hat keine Federung, was aber kein Problem darstellt. Die breiten Reifen dämpfen kleinere Unebenheiten etwas ab – erwarten Sie aber keinen übermäßigen Komfort. Das Motorrad bleibt angenehm leicht und agil im Handling.
2. Der Rahmen und der Faltmechanismus
Kompakt und alltagstauglich: Zusammengeklappt auf der Plattform ist das Ahooga A-Max stabiler als viele andere Falträder im Test.
Der Rahmen des Ahooga A-Max besteht aus Aluminium und ist extrem robust, vor allem dank des Verzichts auf ein herkömmliches Hauptscharnier in der Mitte. Stattdessen setzt Ahooga auf eine patentierte Doppeldreieck-Konstruktion, die für mehr Stabilität sorgt. Das war in meinem Test deutlich spürbar – kein Knarren, kein Wackeln, alles wirkt sehr hochwertig.
Der Faltmechanismus unterscheidet sich deutlich von dem anderer Falträder. Zwar dauert das Zusammenklappen ein paar Sekunden länger als bei herkömmlichen Modellen, das Ergebnis ist aber ein sehr stabiles und kompaktes Paket. Ich habe dafür etwa 20 bis 30 Sekunden gebraucht, je nachdem, wie geübt ich bin.
Zuerst lockert man das Hinterrad und klappt es mit dem Fuß nach innen ein. Dann biegt man den Lenker, klappt das Vorderrad zur Seite und fixiert es hinten. Zum Schluss klappt man den Sitz ein, der das Ganze zusammenhält und für bequemes Tragen sorgt.
Schritt 1: Hinterrad entriegeln und einklappen
Schritt 2: Lösen Sie das Lenkerscharnier und klappen Sie den Lenker ein.
Schritt 3: Öffnen Sie das Hauptscharnier und klappen Sie den vorderen Teil zur Seite zurück.
Schritt 4: Klappen Sie den Sattel zurück, um das Hinterrad zu sichern.
Besonders gut gefällt mir, dass man das Fahrrad dank kleiner Räder am hinteren Schutzblech auch im zusammengeklappten Zustand schieben kann. So muss man es nicht ständig tragen, was im Alltag wirklich praktisch ist. Zusammengeklappt ist es zudem sehr kompakt. Im Zug war das Ahooga A-Max stabiler als jedes andere Faltrad, das ich bisher getestet habe. Ich habe es sogar mit ins Büro genommen – zusammengeklappt nimmt es kaum Platz weg und war bei meinen Kollegen sogar ein kleiner Hingucker.
3. Ausrüstung und Verkehrssicherheit
Die batteriebetriebene Frontleuchte Contec Hi247 Slim ist im Lieferumfang des Ahooga A-Max enthalten – gut sichtbar und einfach zu bedienen.
Ahooga hat bei der Ausstattung definitiv nicht gespart. Das Paket enthält ein komplettes Beleuchtungsset: Die batteriebetriebene Contec Hi247 Slim Frontleuchte sowie das Arco-Set mit Vorder- und Rücklicht, das per USB geladen und flexibel montiert werden kann. Das ist besonders praktisch für Fahrten in der Dämmerung. Außerdem sind vier Speichenreflektoren und zusätzliche Reflektoren für Lenker und Sattelstütze enthalten.
Alles Weitere, was Sie benötigen, ist ebenfalls enthalten. Eine Klingel ist montiert, der Sattel ist sportlich und dennoch komfortabel, und die Griffe sind ergonomisch geformt und rutschfest. Ich hatte auch ohne Handschuhe einen guten Halt. Weder Sattel noch Sattelstütze sind gefedert, aber das ist bei diesem Fahrrad auch nicht wirklich nötig.
Was mir besonders gut gefallen hat: Die Pedale lassen sich leicht abnehmen. Das spart Platz, vor allem wenn man das Fahrrad im Auto transportieren möchte. Es passt so viel leichter in den Kofferraum, ohne dass etwas im Weg ist.
In puncto Verkehrssicherheit ist alles vorhanden. Das Fahrrad erfüllt die Anforderungen der deutschen Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO), verfügt über gute Beleuchtung, eine Klingel und leistungsstarke Bremsen. Ich bin damit sogar in der Dämmerung und im Regen gefahren und habe mich dabei absolut sicher gefühlt.
4. Gewicht und Faltmaß des Ahooga A-Max
Kompakt, stabil und stilvoll: Der zusammengeklappte Ahooga A-Max bei Testfahrten in Berlin – hier mit Blick auf den Hauptbahnhof.
Laut Herstellerangaben wiegt das Ahooga A-Max 14,6 Kilogramm – ich habe es selbst gewogen und 14,3 kg gemessen. Es ist zwar nicht das leichteste Faltrad in meinem Test, aber dennoch sehr gut transportierbar. Ich hatte keinerlei Probleme, es in den Kofferraum zu laden. Es gibt zwar leichtere Modelle , aber das A-Max liegt noch im angenehmen Gewichtsbereich.
Die Maße im zusammengeklappten Zustand betragen 72 x 69 x 37 Zentimeter – von mir selbst gemessen. Das ergibt eine Gesamtlänge von 178 cm und macht es damit zum kompaktesten Faltrad, das ich bisher getestet habe. Besonders gut gefällt mir, wie sauber sich das Rad zusammenklappen lässt: ein schönes, rechteckiges Paket, das stabil ist und sich im Alltag sehr gut handhaben lässt.
Dank der kleinen Räder am hinteren Schutzblech lässt sich das zusammengeklappte Fahrrad mühelos schieben, beispielsweise auf dem Bahnsteig oder im Büroflur. Das macht es nicht nur praktisch, sondern auch alltagstauglich – besonders wenn man viel unterwegs ist und es nicht jedes Mal anheben möchte.
5. Fahrspaß und Reichweite
Das Fahrverhalten des Ahooga A-Max ist eindeutig sportlich. Es fühlt sich fast wie ein BMX-Rad an – kompakt, direkt und extrem wendig. Es liegt gut auf der Straße, besonders in Kurven, was unter anderem an den griffigen Schwalbe-Reifen liegt. Bergauffahrten sind dank der 7-Gang-Schaltung ein Kinderspiel. Wer es schnell mag, kann sogar im Stehen fahren, ohne dass das Rad instabil wird.
Ich bin in Berlin rund 20 Kilometer geradelt, mit allem, was dazugehört: Zugfahrten, ein paar Autostrecken, viele Radwege, Kopfsteinpflaster und normale Straßen. Es gab auch einen kleinen Anstieg. Für ein Faltrad ohne Motor hat sich das A-Max wirklich gut geschlagen. Trotz fehlender Federung ist der Komfort ordentlich – die ergonomischen Griffe tragen dazu bei, ebenso wie die sportliche, aber dennoch bequeme Sitzposition.
Die Reichweite ist natürlich durch die eigene Kraft begrenzt, da es sich um ein reines „Bio-Bike“ handelt. Trotzdem hatte ich nie das Gefühl, dass mich das Rad ausbremst. Ganz im Gegenteil: Es fährt sich geschmeidig und effizient, selbst auf längeren Strecken oder im dichten Stadtverkehr. Meiner Meinung nach ist das Rad ideal für Strecken zwischen 2 und 30 Kilometern pro Fahrt – je nach Fitnesslevel.
6. Optional: Bauen Sie den Ahooga A-Max in ein E-Bike um.
Das Ahooga A-Max lässt sich direkt vom Hersteller in ein faltbares E-Bike umbauen. Dazu wird lediglich das Vorderrad durch ein motorisiertes Rad ersetzt. Der restliche Rahmen bleibt unverändert – das fällt selbst beim Standardmodell auf, da er bereits für den Elektroantrieb vorbereitet ist. Die Akkuhalterung ist dezent integriert, sodass das Fahrrad in puncto Optik und Funktionalität dem Original sehr nahekommt.
Ich habe die Standardversion selbst getestet, aber wenn Sie häufig längere Strecken fahren oder sich im Alltag einfach etwas Unterstützung wünschen, können Sie das Fahrrad flexibel aufrüsten. So bleiben Sie unabhängig.
Testergebnisse und Bewertung des 20-Zoll-Faltrads Ahooga A-Max
Der Ahooga A-Max im Test – überzeugt mit sportlichem Design, hochwertigen Komponenten und kompaktem Format
An der Qualität des Ahooga A-Max gibt es kaum etwas auszusetzen. Die Schweißnähte sind allesamt sauber ausgeführt, die Scharniere sind von sehr hoher Qualität und erfüllen ihren Zweck, und die einzelnen Komponenten stammen von namhaften Herstellern.
Bewertung – 7,0 von 10
Nach meinem Test in Berlin empfehle ich den Ahooga A-Max nicht nur für kurze Strecken, sondern auch für Fahrten ab 30 Kilometern pro Strecke. Er eignet sich daher sowohl für den Arbeitsweg als auch für den Urlaub.
Ausstattung – 7,5 von 10
Zur Ausstattung des Ahooga A-Max gehören eine Klingel, hochwertige Schutzbleche, Beleuchtung, Reflektoren und abnehmbare Pedale. Hydraulische Shimano-Scheibenbremsen sorgen für die nötige Sicherheit. Federung und Gepäckträger fehlen.
Komfort und Fahrspaß – 8,5 von 10
Trotz fehlender Federung bietet der A-Max einen beachtlichen Fahrkomfort. Dies ist nicht zuletzt den Billy Bonkers-Reifen von Schwalbe zu verdanken. Das Fahrgefühl ist überwältigend.
Abmessungen & Gewicht – 8,5 von 10
Gewichtsmäßig liegt der A-Max in meinem Test im Mittelfeld. Mit 14,3 kg ist er für den täglichen Arbeitsweg noch akzeptabel. Anders sieht es bei den Faltmaßen aus: 72 x 69 x 37 cm. Die Gesamtlänge von 178 cm sichert ihm den ersten Platz im Test.
Zusammenfassend kommt Klemens zu folgendem Schluss:
„Als ich es vor zwei Wochen auspackte, fragte ich mich, ob die Bewertung des Ahooga A-Max letztendlich besser ausfallen würde als die meines vorherigen Testsiegers (7,8 von 10 Punkten). Und siehe da, mit einer Bewertung von 8,1 von 10 möglichen Punkten ist das Ahooga A-Max mein neuer Testsieger unter den Falträdern (ohne Motor).“
Das 20-Zoll-Faltrad punktete mit seiner hohen Qualität. Doch auch das A-Max von Ahooga setzt in meinem Test mit seinem Fahrspaß und den kompakten Faltmaßen neue Maßstäbe. Es ist ein Allrounder , geeignet sowohl für kurze Pendelstrecken als auch für längere Touren am Wochenende oder im Urlaub. Ich empfehle das Rad für Strecken von 2 bis 30 Kilometern.